Implantologie
- Implantat
- künstliche Zahnwurzel, die in den Knochen eingebracht wird
Spätimplantate
In einer Operation unter lokaler Betäubung – wenn gewünscht auch unter Teil- oder Vollnarkose durch einen Anästhesisten – wird ein Zahnfleischschnitt ausgeführt, ein passgenaues Loch mittels Zirkonbohrern gebohrt, das passende Implantat eingedreht und wieder zugenäht. Gegebenenfalls wird Knochen aufgebaut, meistens mittels Eigenknochen.
In der Regel wird nach 6 Wochen eine Einheilkappe eingeschraubt und ein Abdruck angefertigt. Im Zahnlabor wird eine Krone aus Zirkon angefertigt, ein Aufbau eingeschraubt und die Krone zementiert. Die Nachbarzähne bleiben heil und unberührt.
Ablauf einer Implantation
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Fehlender Zahn
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Bohren des Loches
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Eindrehen des Implantats
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Einschrauben der Einheilkappe
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Zementieren der Krone
Sofortimplantate
Sofortimplantate sind in meiner Praxis eine sehr häufig praktizierte Therapieform. Es werden in einer Sitzung die Zähne gezogen und sofort die Implantate in die leeren Knochenfächer eingebracht.
Vorteile der Sofortimplantation:
- nur eine Operation nötig
- kein Knochenschwund nach Extraktion, d.h. das bestehende knöcherne Angebot wird genutzt
- schnelle Einheilung des Implantats durch Ausnutzung der Heilungspotenz des leeren Zahnfachs (= Alveole)
- kurze Behandlungszeit, keine Wartezeit nach der Extraktion, bereits 6 Wochen später werden in der Regel die Kronen aufgesetzt
Ich erziele mit Sofortimplantaten sehr gute ästhetische Ergebnisse und erreiche dieselbe Sicherheit und Langzeitprognose wie mit Spätimplantaten.
Material
In meiner Praxis setze ich ausschließlich Implantate eines der führenden Implantathersteller ein. Sehr gute Implantatoberflächen (patentierte SLA-Oberfläche) ermöglichen kurze Einheilzeiten (6 Wochen) – in bestimmten Fällen sogar Sofortbelastung direkt nach der Operation am selben Tag – und innigen Knochenkontakt, der zu großer Sicherheit, Festigkeit und Langlebigkeit führt – vermutlich ein Leben lang.
Durch spezielles Implantatdesign (Schulter und Implantatschraube ist durchgängig ein Stück) ist kein Eindringen von Bakterien möglich. Es ist nur eine Operation erforderlich (keine zweite Freilegungs-Operation) und es werden sehr gute Langzeitergebnisse erzielt.
Implantate werden seit 1996 in meiner Praxis gesetzt– mittlerweile mehrere Tausend Stück – mit nahezu 100% Erfolgsquote und Verweildauer.
Einsatzmöglichkeiten für Implantate sind folgende Bereiche:
Das Bildmaterial zum Ablauf einer Implantation und zum Implantatdesign wurde uns freundlich zur Verfügung gestellt von www.straumann.com